Yoga Spirit

Valudis Redaktion, 16. Januar 2020

Was ist Yoga?

Yoga erhöht die Muskelkraft. Es reduziert Verspannungen und Stress. Es hat ein geringes Verletzungspotential, und es sieht nicht einmal nach Training aus.

Warum praktizieren dann nicht mehr Leute Yoga.

Die Leute denken, Yoga sei passiv und mystisch – eine außerweltliche Aktivität, die nichts mit ihrem Leben zu tun hat. Die Menschen erleben ein Vakuum wegen all der nach außen gerichteten Aktivitäten, und sie müssen zu der Erfahrung des Selbst zurückkehren.

Obwohl die indische Disziplin des Yoga seit mehr als 5.000 Jahren praktiziert wird, gibt es in diesem Land nur wenige Anhänger. Fast die Hälfte der amerikanischen Erwachsenenbevölkerung schwimmt und fast ein Viertel läuft oder joggt, doch nur 2 Prozent praktizieren Yoga.

Das Wort Yoga leitet sich von der Sanskrit-Wurzel yuj ab, was soviel bedeutet wie joggen oder verbinden. Durch die verschiedenen Techniken des Yoga soll man zu geistigem und körperlichem Gleichgewicht, besserer Gesundheit und innerem Frieden gelangen. Es wurde beschrieben, dass es in der Tat eher ein „Work-in“ als ein Workout bietet.

Es gibt mindestens acht Hauptzweige des Yoga und mehrere Ableger von jedem, aber im Wesentlichen gibt es nur zwei, die sich mit dem Training beschäftigen: Hatha Yoga und Kundalini Yoga.

Hatha ist die populärste Form des Yoga in der westlichen Welt. Es ist eine langsame Disziplin, bei der die kontrollierte Atmung und das Einnehmen verschiedener Körperhaltungen im Vordergrund stehen. Es soll das Nervensystem, die Drüsen und die lebenswichtigen Organe unterstützen.

Die Kundalini, die 1969 von Yogi Bhajan in diesem Land eingeführt wurde, ist aktiver und kombiniert verschiedene Arten der Atmung, Bewegung und Meditation. Sie basiert auf der Idee, dass die Körperenergie, die unter der Basis der Wirbelsäule aufgewickelt ist, angezapft werden kann, so dass sie durch verschiedene Energiezentren oder Chakren nach oben wandert, bis sie den Kopf erreicht. An diesem Punkt erreicht man sein höchstes Potential.

Klassisch gibt es 84 Yoga-Grundstellungen oder Asanas, die mit speziellen Atemtechniken koordiniert werden. Die Asanas reichen von einfachen Biegungen und Drehungen bis hin zu brezelartigen Verrenkungen, die den fortgeschrittensten Praktizierenden vorbehalten sind. Die verschiedenen Posen verlängern die Muskeln und bauen die Flexibilität auf. Zusammen mit der richtigen Atmung helfen sie, den Körper von Verspannungen zu befreien. Statische Griffe isolieren und stärken bestimmte Muskeln.

Die Asanas wurden über die Jahrhunderte entwickelt, um jeden Muskel, Nerv und jede Drüse im Körper zu trainieren. Sie sichern einen feinen Körperbau, der stark und elastisch ist, ohne muskelgebunden zu sein, und sie halten den Körper frei von Krankheiten. Sie reduzieren die Müdigkeit und beruhigen die Nerven. Aber ihre wahre Bedeutung liegt in der Art und Weise, wie sie den Geist trainieren und disziplinieren.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Kostenfreie Beratung zur Gesundheit

Eine neutrale Beratung leistet die staatlich geförderte Unabhängige Patientenberatung Deutschland mit ärztlichen, zahnärztlichen, psychologischen und gesundheitsrechtlichen BeraterInnen telefonisch kostenfrei.

Kostenlose Beratung

Ihre Spende hilft!

Ihre Spende hilft uns, den redaktionellen Betrieb aufrecht zu erhalten und verschiedene Veranstaltungen durchzuführen.

Jetzt spenden

 

Menü