Depression und Herzerkrankungen

Traurig wegen des Winters

Ein Beitrag der Valudis Redaktion vom 19. Januar 2020

Depression

Winterdepression, auch Seasonal Affective Disorder oder SAD genannt, ist eine Art von Depression, die durch die Wirkung des Wechsels der Jahreszeiten bereits im August oder September bei Männern und Frauen verursacht wird und kann durch so einfache Dinge wie mehr Essen oder Schlafen im Winter als den Rest des Jahres erkannt werden.

Experten und neue Forschungen entdeckten, dass der beste Weg, diese Störung zu bekämpfen, darin besteht, der Mischung aus der Verwendung von Antidepressiva und Lichttherapie, den traditionellen Ansätzen zur Behandlung von SAD, eine kognitive Verhaltenstherapie oder “Gesprächstherapie” hinzuzufügen.

Die Symptome von SAD sind nicht nur subtile Veränderungen beim Essen und Schlafen, sondern auch Heißhunger auf Süßigkeiten und Stärke, Müdigkeit, Reizbarkeit, sozialer Rückzug und Depression, Veränderungen, die im Frühjahr und Sommer verschwinden.

Obwohl es viele Theorien über SAD gibt, weisen Experten darauf hin, dass die Produktion von Melatonin, einem mit Depressionen verbundenen Schlafhormon, über den Winter ansteigen kann. Inzwischen wird angenommen, dass die Menge an Serotonin, das eine durch Sonnenlicht ausgelöste Gehirnchemikalie ist, mit dem Mangel an Sonnenlicht steigt.

Da es Hinweise darauf gibt, dass auch Lichtintensität und Temperatur bei der Entstehung von SAD eine Rolle spielen können, kann die damit verbundene Depression variieren. Es ist auch bekannt, dass der Anteil der Menschen mit einer affektiven Störung mit zunehmendem Breitengrad steigt, da kürzere Tage Symptome auszulösen scheinen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, SAD zu behandeln, und Experten sind der Meinung, dass der erste Ansatz eine Lichttherapie sein sollte. Aber Patienten mit saisonalen Depressionen sprechen möglicherweise besser auf die Behandlung an, wenn die Therapie mit Medikamenten kombiniert wird.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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