Stufen von Hörverlust

Valudis Redaktion, 24. Januar 2020

Gesundheit

Ein Hörverlust kann oft Stress und Besorgnis bei den Patienten auslösen, und es ist ratsam, sich so viele Informationen wie möglich zu beschaffen. Wir raten jedem, der an einem Hörverlust leidet, egal wie gering er ist, so schnell wie möglich professionelle Hilfe zu suchen. Mit der richtigen Diagnose und Behandlung können viele Menschen ihren Hörverlust proaktiv durch den Einsatz von Hörgeräten behandeln.

Hörverlust & Taubheit umfasst ein breites Spektrum von Hörproblemen, und ein Patient ist oft verwirrt über seinen Zustand. Als Folge davon kaufen viele Menschen ungeeignete Hilfsmittel, um ihre individuellen Bedürfnisse zu erfüllen, insbesondere wenn sie ohne eine professionelle Beurteilung gekauft werden.

Im Allgemeinen kann ein Hörverlust in die 4 „Typen“ Mild, Mäßig, Schwer und Schwerwiegend kategorisiert werden.

Leichter Hörverlust – Patienten mit leichtem Hörverlust haben Schwierigkeiten, Töne zwischen 20-39 Dezibel zu hören. Dieser Zustand führt häufig zu Schwierigkeiten beim Hören von Fernsehen und Radio bei normalen Pegeln sowie bei der Führung von Gesprächen über große Entfernungen. Auch Umgebungslärm kann die Auswirkungen dieses Hörverlusts verstärken.

Mäßiger Hörverlust – Patienten mit mäßigem Hörverlust haben Schwierigkeiten, Geräusche zwischen 40-69 Dezibel zu hören. Ein mittlerer Hörverlust würde zu einem erhöhten Grad an Symptomen führen, wie sie bei einem leichten Hörverlust auftreten.

Schwerer Hörverlust – Patienten mit schwerem Hörverlust haben Schwierigkeiten, Töne zwischen 70-89 Dezibel zu hören. Personen mit starkem Hörverlust können sich möglicherweise nur dann verständigen, wenn sich der Sprecher in unmittelbarer Nähe mit erhöhter Lautstärke und ohne Unterbrechung durch Umgebungsgeräusche befindet.

Starker Hörverlust – Starker Hörverlust / Taubheit bedeutet, dass Patienten bis zu 90 Dezibel nicht hören können. Dies ist die schwerste Form des Hörverlusts, bei der Sprache unhörbar wird und die Patienten auf visuelle Kommunikation angewiesen sind.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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