Patanjalis Yoga-Sutras

Valudis Redaktion, 16. Januar 2020

Was ist Yoga?

Patanjali’s Yoga Sutras ist ein Text, der viele Aspekte des Lebens abdeckt, beginnend mit einem Verhaltenskodex und endend mit dem Ziel des Yoga, einer Vision des wahren Selbst. Die Pantajali’s Yoga Sutras sind wahrscheinlich der maßgebliche Text über Yoga. Er definiert Yoga als eine Fokussierung der Aufmerksamkeit auf das Objekt, das betrachtet wird, unter Ausschluss aller anderen. Im Yoga geht es nicht nur um Haltungen oder Meditation, es ist eine Lebensweise oder Religion. In dieser einflussreichen Schrift gibt es acht Schritte zur Erweckung oder Erleuchtung durch Yoga. Diese acht Astanga oder Glieder des Yoga sind: Yamas, Niyamas, Asanas, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi.

Die Yamas bestehen aus Lektionen in moralischem und sozialem Verhalten in unserer Umgebung. Sie lehren uns, uns von Lügen, Diebstahl und Gier zurückzuhalten. Gewaltlosigkeit und Rücksicht auf alle Lebewesen ist der Schlüssel. Kommunikation mit Sensibilität gegenüber anderen und Mäßigung in allen Dingen, die wir tun, wird verehrt.

Der Niyama konzentriert sich auf die Einstellung zu uns selbst: Kompromisse, Sauberkeit, Gelassenheit, Hingabe und Askese. Man sollte eine höhere Intelligenz studieren und verehren. Es gibt eine Akzeptanz unserer Grenzen in Bezug auf Gott. Es ist der Schlüssel, die Unreinheiten aus Geist und Körper entfernt zu haben.

In den Asanas konzentriert man sich auf die Praxis der Körperhaltung, die Positionierung des Körpers, während man den Atem einbezieht, um ein größeres Bewusstsein im Geist zu erreichen. Man ist wach und entspannt ohne Spannung, während man die Reaktionen des Körpers und des Atems auf verschiedene Haltungen beobachtet. Dadurch wird die Wirkung der äußeren Einflüsse auf den Körper, wie z.B. Ernährung und Klima, minimiert.

Pranayama, oder die Zurückhaltung und Kontrolle des Atems, hilft bei der Konzentration, der Energetisierung und dem Ausgleich von Körper und Geist.

Pratyahara ist die Entspannung der Sinne, bei der keine Ablenkungen den Geist tatsächlich aktivieren.

Dharana, oder Konzentration, ist die Fähigkeit, den Geist auf ein ausgewähltes Objekt zu lenken und sich allein auf dieses zu konzentrieren.

Dhyana, oder Meditation, ist die Fähigkeit, fokussierte Interaktionen mit dem zu entwickeln, was wir zu verstehen suchen.

Und schließlich, aber am wichtigsten, ist Samadhi der ultimative Zustand der Selbstverwirklichung oder die Vereinigung mit der Quelle.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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