Kinder und Blutdruck

Valudis Redaktion, 10. März 2020

Gesundheit, Kinder

Wussten Sie, dass sogar Babys hohen Blutdruck entwickeln können? Viele mögen dies für ungewöhnlich halten, aber das ist es nicht. Wenn Babys einen hohen Blutdruck haben, liegt das meist daran, dass sie eine Frühgeburt sind oder Nieren- oder Herzprobleme haben. Wenn ein älteres Kind einen hohen Blutdruck hat, ist dies in der Regel eine Folge der Familiengeschichte.

Wie Sie vielleicht heute schon bemerkt haben, nimmt die Fettleibigkeit bei Kindern zu. Dadurch steigt auch ihr Blutdruck, was sie einem Gesundheitsrisiko aussetzt. Eine gute Möglichkeit, dem vorzubeugen, ist es, den Blutdruck Ihres Kindes im Alter oft zu kontrollieren.

Weitere Möglichkeiten, um zu helfen, sind die Überwachung der Ernährung Ihres Kindes und die Sicherstellung, dass es viel Bewegung bekommt. Manche Kinder sind heute nicht mehr so aktiv wie früher, mit den Videospielen und all dem. Versuchen Sie, Ihr Kind von Anfang an in regelmäßige Aktivitäten einzubinden. Das wird ihrer Gesundheit und später auch ihrem Selbstwertgefühl zugute kommen.

Genau wie Erwachsene können Sie leicht dazu beitragen, den Blutdruck Ihres Kindes zu kontrollieren. Achten Sie auf ihre Ernährung. Achten Sie darauf, dass es die richtige Ernährung erhält und begrenzen Sie seine Salzaufnahme. Bringen Sie sie dazu, Gemüse und frisches Obst zu essen. Viele Kinder mögen zwar kein Gemüse, aber es gibt viele Möglichkeiten, dies zu überwinden. Sie können ein Rezept mit Gemüse würzen.

Körperliche Aktivität ist der Schlüssel zu einem gesunden Lebensstil. Wenn Sie Ihr Kind in jungen Jahren in körperliche Aktivitäten einbinden, können Sie dafür sorgen, dass es im Alter aktiv und gesund bleibt. Nehmen Sie es in Sportarten seiner Wahl auf und gehen Sie mit ihm spazieren. Sie können beide davon profitieren.

Wenn in Ihrer Familie Bluthochdruck in der Vergangenheit aufgetreten ist, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Kind routinemäßig untersucht wird. Dadurch wird sichergestellt, dass es keinen Bluthochdruck entwickelt, und falls doch, können Sie damit beginnen, den Blutdruck zu kontrollieren. Denken Sie daran, dass Stress den Blutdruck erhöhen kann, und obwohl einige Kinder nicht gestresst sein sollten, sind sie es doch.

Kinder gehen mit Stress genau wie Erwachsene um, nur auf andere Weise. Sprechen Sie mit Ihrem Kind und bleiben Sie aktiv in seinem Leben und in dem, was vor sich geht. Sie möchten, dass sie ein glückliches, gesundes Leben führen, und Sie können ihnen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Wenn Sie den Blutdruck Ihres Kindes durch seine Ernährung und Bewegung nicht kontrollieren können, müssen Sie möglicherweise auf Medikamente zurückgreifen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und teilen Sie ihm mit, was Sie bereits versucht haben. Manchmal reicht das allein nicht aus, aber mit Medikamenten kann es helfen, den Blutdruck zu kontrollieren.

Versuchen Sie, sich mit Ihrem Kind jeden Tag zu bewegen. Allein zu trainieren ist manchmal für Kinder und Erwachsene gleichermaßen schwieriger. Sie können sich auf diese Weise auf Ihr Kind einlassen und es wird Ihnen beiden zugute kommen.

Sprechen Sie mit Ihrem Teenager über Rauchen und Trinken. Beide verursachen Bluthochdruck, und wenn sie die Risiken kennen, werden sie es seltener versuchen. Glauben Sie nicht, dass Ihr Kind unsichtbar ist, wenn es neben dem Bluthochdruck gesundheitliche Probleme entwickelt.

Denken Sie daran, dass der Blutdruck mit dem Alter steigt, bis Sie etwa fünfzig Jahre alt sind. Wenn Sie schon früh damit beginnen, Ihren Blutdruck und den Ihres Kindes zu beobachten, werden Sie beide am Ende sehr gut davon profitieren.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Kostenfreie Beratung zur Gesundheit

Eine neutrale Beratung leistet die staatlich geförderte Unabhängige Patientenberatung Deutschland mit ärztlichen, zahnärztlichen, psychologischen und gesundheitsrechtlichen BeraterInnen telefonisch kostenfrei.

Kostenlose Beratung

Ihre Spende hilft!

Ihre Spende hilft uns, den redaktionellen Betrieb aufrecht zu erhalten und verschiedene Veranstaltungen durchzuführen.

Jetzt spenden