Solarium

Kann ich mit Diabetes ins Solarium gehen?

Ein Beitrag der Valudis Redaktion vom 26. März 2020

Diabetes

Wenn Sie sich einer Behandlung wegen Lupus oder Diabetes unterziehen oder anfällig für Fieberbläschen sind, sollten Sie sich bewusst sein, dass diese Bedingungen durch die Einwirkung von ultravioletter Strahlung von Bräunungsgeräten, Sonnenlampen oder natürlichem Sonnenlicht verschlimmert werden können. Darüber hinaus kann Ihre Haut empfindlicher auf künstliches Licht oder Sonnenlicht reagieren, wenn Sie bestimmte Medikamente, z. B. Antihistaminika, Beruhigungsmittel oder Antibabypillen, einnehmen. Ihr Sonnenstudio kann eine Akte mit Informationen über Ihre Krankengeschichte, Medikamente und Behandlungen führen. Stellen Sie sicher, dass Sie sie bei Bedarf aktualisieren.

Sich selbst schützen

Begrenzen Sie Ihre Exposition, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Wenn Sie sich mit einem Gerät bräunen, fragen Sie, ob der Hersteller oder das Salonpersonal für Ihren Hauttyp Expositionsgrenzwerte empfiehlt. Stellen Sie einen Timer am Bräunungsgerät ein, der das Licht automatisch abschaltet oder irgendwie signalisiert, dass Sie Ihre Bestrahlungszeit erreicht haben. Denken Sie daran, dass die Belichtungszeit die Verbrennung beeinflusst und dass Ihr Alter zum Zeitpunkt der Belichtung im Verhältnis zur Verbrennung wichtig ist.

Ihre Bräunungslotion kennen

Einige Sonnenschutzmittel enthalten keinen Sonnenschutz. Es braucht nur ein paar schlimme Sonnenbrände, um das Risiko von Hautkrebs zu erhöhen, und Hautschäden bauen sich über Jahre auf, selbst wenn keine Verbrennungen auftreten. Deshalb wird ein Sonnenschutzmittel empfohlen, das UVA- und UVB-Strahlen blockiert.

Suchen Sie nach Produkten mit einem Sonnenschutzfaktor (SPF) von 15 oder mehr. Je höher die Zahl, desto besser der Schutz. Sonnenschutzmittel sollten 30 Minuten vor dem Sonnenbad großzügig auf die Haut aufgetragen werden, danach alle zwei Stunden.

Sonnenstudios

Es stimmt, dass die meisten Sonnenlampen hauptsächlich UVA-Strahlung aussenden und dass diese so genannten “Bräunungsstrahlen” weniger wahrscheinlich einen Sonnenbrand verursachen als die UVB-Strahlung des Sonnenlichts. Aber entgegen den Behauptungen einiger Bräunungsstudios macht sie das nicht sicher. UVA-Strahlen stehen im Verdacht, mit dem bösartigen Melanom in Verbindung zu stehen, und wie die UVB-Strahlen können sie auch mit einer Schädigung des Immunsystems in Verbindung gebracht werden.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Kostenfreie Beratung zur Gesundheit

Eine neutrale Beratung leistet die staatlich geförderte Unabhängige Patientenberatung Deutschland mit ärztlichen, zahnärztlichen, psychologischen und gesundheitsrechtlichen BeraterInnen telefonisch kostenfrei.

Kostenlose Beratung

Ihre Spende hilft!

Ihre Spende hilft uns, den redaktionellen Betrieb aufrecht zu erhalten und verschiedene Veranstaltungen durchzuführen.

Jetzt spenden

 

Menü