Hereditäres Lymphödem Typ II

Valudis Redaktion, 10. November 2021

Gesundheit

Das hereditäre Lymphödem Typ II ist ein primäres Lymphödem, das durch einen abnormen Transport von Lymphflüssigkeit entsteht. Menschen mit dieser Erkrankung entwickeln in der Regel in der Pubertät Schwellungen an den Unterschenkeln und Füßen. Einige Betroffene entwickeln eine nicht ansteckende Hautinfektion, die Zellulitis, die die Lymphgefäße (die dünnen Röhren, die die Lymphflüssigkeit transportieren) weiter schädigen kann. Die Ursache des hereditären Lymphödems Typ II ist zwar nicht bekannt, man geht jedoch davon aus, dass es genetisch bedingt ist, da es in der Regel in Familien vorkommt. Es scheint ein autosomal-dominantes Vererbungsmuster zu haben.

Symptome

Das hereditäre Lymphödem Typ II ist durch einen abnormen Transport von Lymphflüssigkeit gekennzeichnet. Dadurch staut sich die Lymphflüssigkeit und verursacht Schwellungen (Lymphödeme). Menschen mit hereditärem Lymphödem Typ II entwickeln in der Regel während der Pubertät Schwellungen an den Unterschenkeln und Füßen. Einige Betroffene entwickeln eine nicht ansteckende Hautinfektion, die Zellulitis, die die Lymphgefäße (die dünnen Röhren, die die Lymphflüssigkeit transportieren) weiter schädigen kann.

In dieser Tabelle sind die Symptome aufgeführt, die Menschen mit dieser Krankheit haben können. Bei den meisten Krankheiten variieren die Symptome von Person zu Person. Menschen mit der gleichen Krankheit haben möglicherweise nicht alle aufgeführten Symptome.

 

Medizinische Begriffe Andere Namen
30%-79% der Menschen haben diese Symptome
Fehlen eines Lymphknoten-Keimzentrums
Atypische Narbenbildung der Haut Atypische Narbenbildung
Zellulitis Bakterielle Infektion der Haut

 

Kopfsteinpflasterartige Hyperkeratose
Lymphknotenhypoplasie

Ursache

Die Ursache des hereditären Lymphödems Typ II ist unbekannt. Man geht davon aus, dass die Erkrankung genetisch bedingt ist, da sie in der Regel in Familien vorkommt. Forscher haben viele Gene untersucht, die mit dem lymphatischen System in Verbindung stehen; bisher konnte jedoch keine spezifische genetische Veränderung mit dieser Art von Lymphödem in Verbindung gebracht werden.

Vererbung

Das hereditäre Lymphödem Typ II wird offenbar autosomal-dominant vererbt, was bedeutet, dass eine Kopie eines veränderten Gens in jeder Zelle ausreicht, um die Erkrankung zu verursachen. Menschen mit hereditärem Lymphödem Typ II haben in der Regel mindestens ein weiteres betroffenes Familienmitglied, in den meisten Fällen einen Elternteil. Tritt die Erkrankung nur bei einer Person in einer Familie auf, wird sie als Meige-ähnliches Lymphödem bezeichnet.

Der Beitrag basiert auf Informationen von MedlinePlus.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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