Haben Sie ein Reizdarmsyndrom?

Valudis Redaktion, 17. März 2020

Gesundheit

Das Reizdarmsyndrom ist vielleicht eines der am schwersten zu diagnostizierenden, insbesondere wenn die Symptome so leicht sind, dass nur wenige Menschen glauben, dass sie überhaupt existieren. Aber die Symptome sind vorhanden.

Die meisten Fälle von Reizdarmsyndrom werden eigentlich nicht gemeldet, wahrscheinlich weil die meisten Menschen nicht in der Lage sein werden, diese Art von Problem mit einer Störung im Darmsystem in Verbindung zu bringen, dem Teil, der für die Lagerung und Ausscheidung von festen Abfallstoffen des Körpers sorgt. Wegen des starken Zusammenhangs mit den Körperabfällen sind die meisten Menschen schnell bereit, die Symptome des Reizdarmsyndroms als etwas abzutun, das durch die Nahrung, die sie gegessen haben, oder die Zeit, in der sie ihre Nahrung zu sich genommen haben, verursacht wurde. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Im Gegensatz zu Durchfall, der durch ein Bakterium verursacht wird, das Menschen versehentlich aufgenommen haben, ist das Reizdarmsyndrom keine Krankheit oder ein Leiden. Es handelt sich um eine Funktionsstörung des Körpers, die oft mit überempfindlichen Darmabschnitten in Verbindung gebracht wird. Geringste Bewegungen können Kontraktionen auslösen, die zu Verstopfung führen können. Manchmal sind auch Nerven betroffen, so dass Durchfall entsteht.

Es gibt eigentlich keine bekannte Ursache für das Reizdarmsyndrom. Die Frage, woher das Syndrom kommt, wurde bisher von medizinischen Experten noch nicht beantwortet. Sie wissen nur, dass Stress und Nahrung manchmal einen Anfall auslösen können.

Die Diagnose des Reizdarmsyndroms ist abhängig von den vorhandenen Symptomen. Die Symptome sollten genau erkannt werden, da Ärzte ihre Diagnose oft allein auf die Symptome stützen.

Beim Reizdarmsyndrom treten häufig Bauchschmerzen und Blähungen auf. Dies sind die Hauptsymptome des Reizdarmsyndroms. Die übrigen Symptome sind nur dazu da, die Diagnose zu unterstützen. Denken Sie daran, dass es eigentlich keinen Test gibt, der die Diagnose bestätigen kann. Oftmals verlässt sich der Arzt auf das Personal, um einige Ergebnisse zu erhalten.

Verstopfung und Durchfall sind eigentlich nur sekundäre Symptome. Menschen, die an einem Reizdarmsyndrom leiden, können nur selten eine Darmausschüttung haben. Ob und in welchem Ausmaß das Problem auftritt, hängt von der Person ab, da die Symptome von einem zum anderen variieren können. Einige finden es schwierig, ihre Abfälle auszuscheiden, während andere sie überhaupt nicht ausscheiden können. Bei der Ausscheidung kann auch Schleim, eine Substanz, die die Darmpassage im Körper befeuchtet, gefunden werden. Es gibt auch einige, die an Durchfall statt an Verstopfung leiden. Bei dieser Erkrankung hat die Person häufig wässrigen Stuhlgang.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Kostenfreie Beratung zur Gesundheit

Eine neutrale Beratung leistet die staatlich geförderte Unabhängige Patientenberatung Deutschland mit ärztlichen, zahnärztlichen, psychologischen und gesundheitsrechtlichen BeraterInnen telefonisch kostenfrei.

Kostenlose Beratung

Ihre Spende hilft!

Ihre Spende hilft uns, den redaktionellen Betrieb aufrecht zu erhalten und verschiedene Veranstaltungen durchzuführen.

Jetzt spenden

 

Menü