Alternativen zur Geburt vor der Intervention

Valudis Redaktion, 11. März 2020

Gesundheit

Viele Frauen entscheiden sich heutzutage für eine interventionsfreie Geburt. Um Interventionen wie Schmerzmedikamente, interne Überwachung des Fötus, eine Epiduralanästhesie, Pitocin usw. zu vermeiden, entscheiden sich Frauen oft für Alternativen zur Bewältigung der Geburt. Wenn eine andere Form der Schmerzlinderung erreicht werden kann, dann ist es weniger wahrscheinlich, dass eine gebärende Frau um Interventionen bittet oder „nachgibt“.

Welche Bewältigungsmethoden wenden Frauen an, um Interventionen zu vermeiden? Hier sind einige.

Hydrotherapie oder Wassergeburt

Die Hydrotherapie ist eine Technik zur Schmerzlinderung, bei der eine arbeitende Frau in eine Wanne mit warmem Wasser steigt. Es kann ein aufblasbares Schwimmbecken oder ein „Hot Tub“-Acrylbecken sein. Das warme Wasser hilft einer Frau, sich privater und entspannter zu fühlen, und wurde sogar als „Epiduralanästhesie der Hebamme“ bezeichnet. Das Wasser nimmt auch den Stress und Druck von Muskeln, Knochen und Bändern, da das Wasser das Gewicht der schwangeren Frau trägt. Einige Krankenhäuser bieten Hydrotherapie an, und sie ist eine beliebte Wahl für Hausgeburten und Geburten in Geburtshäusern.

Massage

Eine sanfte Berührung während der Wehen kann manchen Frauen helfen, sich zu entspannen. Eine Möglichkeit, die sehr hilfreich sein kann, ist der Gegendruck auf den unteren Rücken. Wenn das Baby anfängt, sich nach unten zu bewegen, kann sein Kopf gegen die Wirbel des unteren Rückens drücken, was bei jeder Kontraktion starke Schmerzen verursachen kann. Aber durch Massieren und Drücken gegen den unteren Rücken bei jeder Kontraktion können diese Schmerzen gelindert und sogar gelindert werden.

Eine weitere Art der Massage zur Vorbeugung von Episiotomien ist die Perinealmassage. Die Massage des Dammes kann ihn flexibler und geschmeidiger machen und die Wahrscheinlichkeit eines Risses verringern.

Geburtskugeln

Einige, die Yoga praktizieren oder an Übungskursen teilnehmen, kennen die Geburtsbälle als große, aufblasbare Bälle, die einer arbeitenden Frau helfen können, eine optimale Körperposition und Bewegung zu erreichen. Der Ball ermöglicht es der Frau, sich in einer Weise zu bewegen, die sie sonst vielleicht nicht möglich wäre. Er ermöglicht es der Frau auch, aufrecht zu bleiben, was hilfreich ist, um die Wehen zu fördern und Eingriffe abzuwehren.

Hypnose

In einem fortgeschrittenen Zustand der Konzentration und Entspannung kann die Hypnose dazu beitragen, Interventionen zu verhindern, indem sie der Frau die Kontrolle über ihre Arbeit gibt und den Prozess erleichtert. Die Hypnose macht sich die Kraft der Suggestion zunutze, um einen tiefen Zustand der Muskelentspannung herbeizuführen. Sie können lernen, sich selbst in einen Zustand der Hypnose zu versetzen, auch wenn Sie wahrscheinlich zunächst von einem Führer trainiert werden.

Akupressur

Diese Technik macht sich das traditionelle chinesische Konzept der Meridiane oder Kanäle am ganzen Körper zunutze. Die Anwendung von Druck an den richtigen Stellen kann eine erhebliche Schmerzlinderung bringen, so die Teilnehmer, und die Wehen verstärken. Akupressur kann auch zur Einleitung von Wehen eingesetzt werden, wenn die Frau ihre Zeit überschritten hat.

Visualisierung

So etwas wie Hypnose, aber nicht als „tiefe“ Visualisierungsübungen helfen der Frau, sich Schlüsselbilder vorzustellen, die zu einer größeren Entspannung und „Lockerung“ des Körpers führen. Sie kann sich ein Stück reife Frucht vorstellen, aus der alle Samen herausschwappen, oder eine friedliche Naturszene.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

Kostenfreie Beratung zur Gesundheit

Eine neutrale Beratung leistet die staatlich geförderte Unabhängige Patientenberatung Deutschland mit ärztlichen, zahnärztlichen, psychologischen und gesundheitsrechtlichen BeraterInnen telefonisch kostenfrei.

Kostenlose Beratung

Ihre Spende hilft!

Ihre Spende hilft uns, den redaktionellen Betrieb aufrecht zu erhalten und verschiedene Veranstaltungen durchzuführen.

Jetzt spenden