Wichtiges zu Kalzium- und Ballaststoffen

Valudis Redaktion, 15. Januar 2020

Ernährung

Für viele kann es eine Herausforderung sein, die empfohlene tägliche Menge an Nährstoffen zu erhalten – besonders wenn es um Ballaststoffe und Kalzium geht.
Erwachsene Männer und Frauen benötigen durchschnittlich eine tägliche Kalziumzufuhr von 1.000 bis 1.200 Milligramm pro Tag, was vier Gläsern Milch entspricht, um eine gute Knochengesundheit zu gewährleisten. Diese Menge zu unterschreiten setzt sie einem erhöhten Risiko für Osteoporose aus, einer bedeutenden Gesundheitsbedrohung für Frauen und Männer und der Hauptursache für Knochenbrüche bei Frauen und älteren Menschen nach der Menopause.

Viele Menschen nehmen auch zu wenig Ballaststoffe zu sich. Der gesunde typische Verbrauch von Ballaststoffen bei durchschnittlich 20 bis 35 Gramm täglich. Ballaststoffe halten das Verdauungssystem am Laufen und können helfen, vielen Krankheiten vorzubeugen. In der Tat hat sich gezeigt, dass Ballaststoffe das Risiko von koronaren Herzerkrankungen durch die Senkung des Cholesterinspiegels reduzieren und einige Forschungsergebnisse zeigen, dass Ballaststoffe helfen können, Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck zu verhindern.
Hier sind einige Tipps zur Zugabe von Ballaststoffen und Kalzium in die Ernährung:

• Beginnen Sie den Tag mit einer Kombination aus ballaststoff- und kalziumreichen Lebensmitteln, wie z.B. einer Schüssel Vollkorngetreide mit Milch, Joghurt mit frischen Beeren oder mit Kalzium angereichertem Orangensaft.
• Wählen Sie gesunde Snacks wie Schnurkäse, Nüsse, luftgetrocknetes Popcorn oder Hüttenkäse.
• Calcium kann in Lebensmitteln wie Brokkoli, trockenen gerösteten Mandeln und getrockneten Feigen gefunden werden – die alle auch Quellen für Ballaststoffe sind.
• Nahrungsergänzungsmittel sind eine praktikable Option für diejenigen, die ihren täglichen Calcium- und Faserbedarf nicht allein durch die Aufnahme von Speisen und Getränken decken können.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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