Ursachen des Reizdarmsyndroms

Valudis Redaktion, 17. März 2020

Ernährung

Das Reizdarmsyndrom ist eine Erkrankung, die bei Menschen ab 20 Jahren relativ häufig vorkommt. Es ist eines der am häufigsten diagnostizierten Syndrome und dennoch eines der Themen, über die die Menschen nicht sprechen.

Das Reizdarmsyndrom ist durch häufige Magenkrämpfe, Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall und Verstopfung gekennzeichnet. Diese verursachen viel Stress und Unbehagen, führen aber nie zu einer Verschlimmerung des Zustandes, da sie keinen dauerhaften Schaden für den Betroffenen verursachen.

Obwohl es ein gemeinsames Muster für die meisten Patienten gibt, sind die Symptome des Reizdarmsyndroms von Patient zu Patient unterschiedlich.

Bei einigen kann es zu einzelnen Symptomen kommen, z.B. Verstopfung. Viele Menschen berichten jedoch von Krämpfen oder Zerrungen ohne oder mit minimaler Stuhlabgabe. Bei diesen Menschen kommt es zusammen mit dem Darm auch zu einer Schleimabgabe. Schleim ist ein flüssiges Schmiermittel, das die Verdauungsgänge befeuchtet und die Freisetzung von verdauten Stoffen erleichtert.

Einige Patienten hingegen leiden unter Durchfall, der durch häufige Freisetzung von unkontrollierbarem, wässrigem Stuhl gekennzeichnet ist. Einige Patienten leiden jedoch abwechselnd an Verstopfung und Durchfall.

Das Verschwinden der Symptome bedeutet jedoch nicht, dass das Syndrom insgesamt zum Stillstand kommt. Für viele Menschen ist es schwieriger, nach einigen Monaten des Abklingens der Symptome mit dem Reizdarmsyndrom umzugehen.

Obwohl weltweit regelmäßig über viele Fälle dieses Syndroms berichtet wird, sind noch immer keine Ursachen bekannt, die die richtige Behandlung bestimmen würden. Viele Forscher sind sich einig, dass dies einen Zusammenhang mit dem Dickdarm oder dem Dickdarm haben kann, der besonders auf spezifische Belastungen und Nahrungselemente reagiert.

Andere argumentieren, dass dies weitgehend von der Effizienz des Immunsystems beeinflusst wird.

Bei Personen mit dieser Erkrankung ist bekannt, dass sie eine unregelmäßige Motilität oder Bewegung des großen Dickdarms haben. Dies wird als krampfartig bezeichnet, aber andere Patienten zeigen eine vorübergehende Einstellung der Darmbewegung.

Das Reizdarmsyndrom wird häufig mit einer bakteriellen Infektion des Magen-Darm-Trakts in Verbindung gebracht. Forscher haben beobachtet, dass Menschen, die eine Gastroenteritis entwickelt haben, mit größerer Wahrscheinlichkeit auch ein Reizdarmsyndrom entwickeln.

Darüber hinaus wird festgestellt, dass das Reizdarmsyndrom die Anfälligkeit für Angst und Stress erhöht, was wiederum die Krankheit verschlimmert. In ähnlicher Weise verursachen viele Symptome des Reizdarmsyndroms Depressionen und Angstzustände.

Andere Patienten projizierten Zusammenhänge mit dem Reizdarmsyndrom und der Zöliakie, d.h. der Unfähigkeit einer Person, Gluten zu verdauen. Gluten ist die Substanz, die in Weizen, Gerste, Augen und Mehl enthalten ist und die im Wesentlichen bei der Gerinnung des Brotes hilft. Zöliakie-Patienten haben ein Immunsystem, das auf Gluten mit einer Schädigung des Dünndarms reagiert. Das Vorhandensein von Zöliakie zusammen mit dem Reizdarmsyndrom kann durch Blutuntersuchungen überprüft werden.

Bei weiblichen Betroffenen haben die Ergebnisse jedoch darauf hingedeutet, dass sich die Symptome bei vielen während der Menstruation verschlimmert haben.

Dies sind im Grunde genommen die allgemein beobachteten „vermeintlichen Ursachen“ des inneren Stuhlgangs. Die Wissenschaft und die medizinische Gemeinschaft arbeiten kontinuierlich an der Lösung der Ursachen, um praktikable Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen, die zur Linderung der Krankheit beitragen.

Dennoch haben die Menschen bereits eine Reihe von Dingen praktiziert, die bei der vorübergehenden Behandlung des Reizdarmsyndroms helfen. Viele davon beinhalten die Vermeidung von Nahrungsmitteln, die normalerweise das Wiederauftreten der Symptome verursachen. Es wird auch vorgeschlagen, viele Aktivitäten zu vermeiden, um das Auftreten der Symptome zu begrenzen. Dazu gehören große Mahlzeiten, Koffein aus Tee, Cola und Schokolade sowie der Verzicht auf Alkohol und Produkte auf Weizenbasis.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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