Gestörte Erinnerung: Amnesie

Valudis Redaktion, 23. März 2020

Mentale Gesundheit

Amnesie, ist ein Zustand, bei dem die Amnesie gestört ist. Die Amnesie hat sowohl organische als auch funktionelle Ursachen. Ein Beispiel für eine organische Ursache der Amnesie ist die Schädigung des Gehirns durch ein Trauma oder eine Krankheit. Als Beispiel für eine funktionelle Ursache sind physisch-choligische Elemente wie die Abwehrmechanismen zu nennen. Es gibt mehrere verschiedene Arten von Amnesie, die ich im Folgenden aufgeschlüsselt habe:
Lakunäre Amnesie
Die lakunäre Amnesie steht in direktem Zusammenhang mit dem Verlust des Gedächtnisses bei einem bestimmten Ereignis.
Globale Amnesie
Bei einer globalen Amnesie verliert man sein gesamtes Gedächtnis. Man nimmt an, dass es sich dabei um einen Abwehrmechanismus handelt, den der Körper nach einem sehr traumatischen Ereignis einsetzt. Als Folge dieses vollständigen Verlustes kann sich häufig eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln, die die spontanen und realistischen Blitze dieser traumatischen Erinnerungen beinhaltet.
Traumatische Amnesie
Eine traumatische Amnesie tritt am häufigsten aufgrund einer Kopfverletzung auf, z.B. durch Sturz oder Schlag auf den Kopf. Bei einer traumatischen Amnesie steht die Länge der Amnesie in direktem Zusammenhang mit dem Ausmaß der Verletzung selbst. In vielen Fällen wird ein leichtes Trauma erlitten, z.B. bei einem Autounfall, bei dem der Fahrzeuginsasse kurz vor dem Unfall wegen eines kurzen Verlusts des Gedächtnisübertragungsmechanismus eine Gedächtnislücke haben könnte.
Dissoziative Amnesie
Die dissoziative Amnesie bezieht sich auf die unterdrückte Langzeiterinnerung, die zu einem emotionalen oder pschologischen Trauma führen kann.
Kinder-Amnesie
Die Amnesie in der Kindheit, die in mehreren Fällen als infantile Amnesie bezeichnet wird, ist wahrscheinlich die häufigste Form der Amnesie – die Unfähigkeit, sich an Ereignisse aus unserer Kindheit zu erinnern. Es gibt viele populäre Theorien darüber, warum wir diesen Gedächtnisverlust bei unserem Kind haben; in jüngster Zeit wurde angenommen, dass er auf die Sprachentwicklung oder unterentwickelte Teile des Gehirns zurückzuführen ist.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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