Die Gefahren der Impotenz und wie man damit umgeht

Valudis Redaktion, 23. Januar 2020

Gesundheit

Wie sieht Impotenz aus der Sicht einer Frau aus? Die meisten Menschen denken, dass nur Männer von der erektilen Dysfunktion betroffen sind, da sie die einzigen sind, die darunter leiden. Anders als die meisten Menschen denken, betrifft die erektile Dysfunktion nicht nur Männer, sondern auch ihre Partnerinnen. Die Erektion ist primär mit dem Geschlechtsverkehr verbunden. Sie ist einer der wichtigsten Prozesse, der in hohem Maße definiert, was Sex ist. Es wird oft wahrgenommen, dass ohne Erektion kein Geschlechtsverkehr möglich ist. Dieses Geschehen, das Fehlen, die Abwesenheit oder das Scheitern des Geschlechtsverkehrs, steht in enger Beziehung zu größeren Problemen, die das Thema der erektilen Dysfunktion bei Männern umgeben. Da es einen Mann und seine Partnerin braucht, um einen Akt wie Sex zu vollziehen, wenn dies aus einem bestimmten Grund nicht mehr möglich ist, sind beide betroffenen Personen von der Störung betroffen. Daher ist es auch notwendig zu wissen, wie die Partner der Betroffenen, die allesamt Frauen sind, die Impotenz sehen.

Frauen, die mit impotenten Männern zusammen waren, hatten mehrere Beobachtungen über die Veränderungen gemacht, die von ihren Partnern, von ihnen selbst und von ihren Beziehungen ausgingen. Diese Veränderungen stehen eher im negativen Bereich, wie z.B. mangelnde Intimität, Unsicherheit der Männer und Verlust des Interesses der Frauen. Aufgrund dieser Veränderungen und aufgrund von Situationen wie z.B. Einschränkungen bei der Kommunikation der Bedürfnisse und Gedanken des anderen, bricht die Beziehung schließlich zusammen, bis sie nicht mehr in einem nicht mehr zu reparierenden Ausmaß möglich ist. Wenn die ersten Anzeichen von Problemen beim Geschlechtsverkehr aufgrund einer erektilen Dysfunktion auftreten, neigen beide Personen dazu, darüber zu schweigen, das Thema zu ignorieren und sich später nicht mehr miteinander zu unterhalten. Dies geschieht so lange, bis die Kluft zwischen den beiden Personen immer größer wird, bis sie sich schließlich dazu entschließen, sich zu trennen, um sich selbst einen Gefallen zu tun.

Um zu vermeiden, dass dieser Punkt in einer Beziehung erreicht wird, sollten Angelegenheiten oder Themen, die so wichtig sind wie Impotenz oder Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr, offen diskutiert werden, ohne Angst vor Ablehnung oder Spott. Dies ist der Hauptgrund, warum die meisten Männer Angst haben, es ihrer Partnerin zu sagen, weil sie befürchten, gleich danach abgelehnt zu werden. Die meisten Männer werden dadurch unter Druck gesetzt, dass sie nicht angemessen auf die Forderungen ihrer Partnerin reagieren können und sich deshalb von intimen Momenten oder Aktivitäten zurückziehen. Die wahrgenommene Veränderung der Präferenz von Männern kann andererseits dazu führen, dass Frauen so tun, als hätten sie das Interesse an der Handlung verloren. Das wirkliche Problem wird jedoch überhaupt nicht diskutiert und wird lediglich verdeckt oder absichtlich ignoriert. Das Unvermögen, das Problem an der Wurzel zu packen, verlängert und verschlechtert die Situation nur und fordert auf lange Sicht einen Tribut an die Beziehung selbst.

Am besten ist es also, dem Partner gegenüber offen über alles zu sein, insbesondere über die Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen. Eine Frau, die sich ihrem Partner wirklich verpflichtet fühlt, muss ihn mehr oder weniger verstehen und ihn unterstützen. Auch über die Erwartungen und Präferenzen des anderen zu sprechen, wird sehr hilfreich sein. Das erleichtert es einander, wenn es darum geht, die Wünsche des anderen zu bestimmen und darauf zu reagieren. Es ist auch notwendig, dass Frauen Impotenz als ein Gesundheitsproblem verstehen, wie es behandelt werden kann und wie sie ihrem Partner bei der Genesung helfen können. Wenn eine Genesung nicht mehr möglich ist, ist Kommunikation wichtiger denn je. Männer werden sich in einer solchen Situation oft hoffnungslos und nutzlos fühlen, deshalb ist es wichtig, dass sie beruhigt werden. Die Tatsache, dass sie spüren, dass ihre Partner trotz der ganzen Tortur an ihrer Seite stehen, ist bereits ein ausreichendes Zeichen für eine unerschütterliche Unterstützung.

Dieser Artikel handelt von einem Krankheitsbild oder gesundheitlichen oder medizinischen Thema und dient dabei jedoch nicht der Eigendiagnose. Der Beitrag ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte lesen und beachten Sie auch unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen!

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